
Hören Sie auf, random über den Ertrag Ihrer Glühbirnen zu rätseln – und beheben Sie die Schwankungen zwischen den Chargen.
Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, jedes Mal, wenn Sie den Glühofen öffnen, im Grunde genommen zu wetten? Eine Charge funktioniert perfekt – doch die nächste? Die Hälfte der Glühbirnen springt beim Abkühlen, und die andere Hälfte besteht kaum die Prüfung am Polariskop. Das ist frustrierend. Meistens liegt das Problem an einer einzigen Sache: ungleichmäßige Wärmeverteilung.
Falls die Infrarotstrahlung nicht gleichmäßig über die gesamte Heizfläche verteilt wird, entstehen Temperaturunterschiede. Im Grunde sind einige Stellen wärmer als andere. Dadurch entsteht innere Spannung im Glas – und genau dort beginnen die Risse.
Das Geheimnis liegt in den Lampen
Um diese Schwankungen zu beseitigen, benötigen Sie Lampen, die wirklich zuverlässig funktionieren. Wir achten auf die kleinsten Details – wie die Windung des Wolframfilaments sowie die Emissivität der Quarzhülle. Warum? Weil, wenn eine Lampe 1050 W Leistung erbringt, während die Lampe daneben nur 950 W leistet, die Temperatur des Glases stark schwankt. Genau dieser Unterschied ist es, der den Ertrag beeinträchtigt. Wenn man diese Toleranzen verringert, erreichen alle Glühbirnen zur gleichen Zeit die optimale Temperatur. Keine Ausreißer mehr.
Ein Wort der Vorsicht bezüglich der Leistung
Wenn Sie mit dickwandigem wissenschaftlichem Glas arbeiten, benötigen Sie eine hohe Leistung, damit die Wärme tief ins Material eindringen kann. Doch man kann nicht einfach leistungsstärkere Lampen in ein altes System einbauen und darauf hoffen, dass alles gut geht. Man muss die Verkabelung sowie die Kühlung überprüfen. Wenn die Lüfter die Wärme nicht von den Lampenenden wegtransportieren können, werden die Anschlüsse beschädigt.
Einfache Einbau möglich
Wir haben diese Lampen so konzipiert, dass sie einfach als Ersatz für die vorhandenen Öfen verwendet werden können. Ziel ist es, die „Kaltstellen“ in der Heizzone zu beseitigen. Wenn die Wärmeverteilung konstant ist, müssen Sie nicht mehr ständig an den PID-Reglern herumfummeln. Man stellt einmal die Abkühlungsrate ein – und dann kann man die Lampe in Ruhe lassen. Sie bleibt über hundert Chargen hinweg stabil. Keine manuelle Sortierung mehr. Kein ständiges Betrachten von Schrottbergen. Einfach nur Glühbirnen, die auch wirklich intakt bleiben.